HOLOCAUSTO CANIBAL - „GONORREIA VISCERAL“
Lecker ,lecker kann man nur sagen . Es ist wirklich mehr als erstaunlich ,mit welcher Inbrunst an Abartigkeit ( der ultra Gorefreak findet’s mehr als geil) sich manche Bands über ihre Cover - + Bookletgestaltung hermachen .Aber da sich dieser portugiesische Vierer dem extremsten Gore Grind hingezogen fühlt ,sind wohl Leichen und Gedärme mehr als passend für die bildliche Darstellung der Mucke . Dementsprechend findet man auch diverse Intros vor jedem der 8 Songs wieder . Allerdings wirken diese bei einer Spielzeit von knapp 21/2 Minuten pro Song ,teilweise doch recht lang gezogen . Musikalisch gesehen gibt’s absolut kompromisslosen Gore Grind der miesesten Sorte ,wobei man sogar ab und an das Tempo mal etwas herunter schraubt . Das man sich gesangstechnisch im tierischen Bereich bewegt ,ist ja wohl kaum verwunderlich . „Gonorreia visceral“ ist mal wieder ein Kulturschock ohne gleichen ,welcher sich jeder Extremsicko in sein Hirn einpflanzen lassen sollte . Obwohl die Produktion leichten Proberaumcharakter aufweist und ne‘ ganze Menge an Druck vermissen lässt ,sollte das Scheibchen  auf alle Fälle einen würdigen Platz im CD Regal ergattern können.
Division House

 

HOLOCAUSTO CANIBAL- „OPUS GENITALIA“
Hat in der Tat seine Zeit gebraucht, bis diese CD auf dem Tisch lag. Ich behaupte aber mal, die Warterei muss niemand bereuen. Schnieker Gore Death Metal, na klar, Aber nunmehr viel ausgereifter als noch auf Frühwerken wie „Gonorreia Visceral“, einer Scheibe nach der ich die Band seinerzeit schon wieder abgeschrieben hatte. Braucht halt alles seine Zeit. Gut „ Sublime Massacra Corporao“ war schon ne sehr gute Scheibe und zeigte den Hang der Band zu schrägen Sachen, wie komplett rückwärts laufenden Songs, so eine Behämmerten hat’s auch diesmal wieder. „Opus Genitalia“ ist aber das bis jetzt beste Output der Portugiesen. Natürlich wettert es wieder Klischee beladene Intros, und die Musik knüppelt und gurgelt, aber das habt ihr doch alle erwartet. Ficken und killen und fertig, was wollt ihr mehr? Ich find nix zu nörgeln, Gorefetischisten werden den Eiertanz lieben und wer brutales Geschredder nicht mag wird nicht mit HOLOCAUSTO CANIBAL damit anfangen. Der Remix – Kram ist dann aber wirklich gewöhnungsbedürftig, zeigt eine ganz andere Seite der Band und dürfte Live nur schwer funktionieren. Vielleicht erklärt mir mal jemand, wie man überhaupt auf so was kommt. Was soll’s, ich nehm ´s  als augenzwinkernden Bonus hin. Gute Scheibe mit amtlicher Option nach oben! ( JUPP )
Cudgel Agency